May Carro Cabaleiro oder wie Kunst zu Bewusstseins-Erweiterung beitragen kann eine partizipative Erfahrung Was ist Kunst? Was bedeutet Kunst? Wie können wir Kunst gebrauchen? Und was kann sie bewirken? In   der   Praxis   sprechen   wir   von   Kunst.   Fragen   wir   nach   ihrer   Existenz, fehlen uns die Worte. Stoßen wir mit dieser Erfahrung nicht auf ihr Wesen? Kunst,   so   Joseph   Beuys,   hat   ihren   Ursprung   im   Jenseits   und   manifestiert sich   im   Diesseits.   Kunst   ist   also   Form   gewordener   Geist.   Der   Mensch,   der als   Brücke   für   diese   Erfahrung   dient,   erlebt   eine   innere   Transformation.   Er erfährt    einerseits    seinen    eigenen    Ursprung    geistiger    Natur,    und    deren Unbegrenztheit. Andererseits   erfährt   er   seine   duale   Natur:   er   nimmt   sich   als Geist    und    Materie    gleichzeitig    wahr.    In    dieser    künstlerisch-mystischen Erfahrung sind die Grenzen aufgelöst. Kann   die Ausübung   von   Kunst   uns   an   unsere   schöpferische   Natur   erinnern oder   sie   sogar   erwecken?   Und   wenn   es   so   ist,   kann   diese   eingeborene Schöpferkraft   ein   Weg   für   mehr   Glück,   Harmonie   und   Gesundheit   sein? Könnte   die   Ausübung   unseres   kreativen   Potentials   eine   hoffnungsvollere Zukunft des Menschseins bedeuten? Das    hier    präsentierte    Experiment        oder    wie    Kunst    zu    Bewusstseins- Erweiterung   beitragen   kann   beruht   auf   dem   tiefen   Bedürfnis,   Kunst   aus   der
materiellen   Sicht   herauszuführen   und   in   eine   Dimension   der   Offenheit   zu positionieren,   wo   sie   unserer   Ansicht   nach   ihren   Ursprung   hat   und   erst dadurch ihre wichtigste Aufgabe erfüllen kann. In   der   Publikation,   die   zu   diesem   Anlass   erschienen   ist,   wird   eine   Auswahl der   Bilder   gezeigt,   die   während   unseres   Experiments   am   18.   Februar   2018 in    Berlin    entstanden    sind.        Das    Experiment    fand    mit    39    anonymen Teilnehmern   in   Stille   statt.   Die   Farbe   wurde   direkt   mit   den   Fingern   auf Papier, mit der ungeübten Hand und in grosser Langsamkeit aufgetragen. Am   Anfang    und    am    Ende    dieses    Malprozesses    wurden    die   Teilnehmer gefragt,    ihr    Selbstempfinden    für    sich    in    Worte    zu    fassen    und    auf    der Rückseite    des    Papierträgers    zu    schreiben.    Das    Bild,    der    Moment    des Malens, liegt zwischen den Erfahrungen und macht den Unterschied aus.
May Carro Cabaleiro oder wie Kunst zu Bewusstseins-Erweiterung beitragen kann eine partizipative Erfahrung Was ist Kunst? Was bedeutet Kunst? Wie können wir Kunst gebrauchen? Und was kann sie bewirken? In   der   Praxis   sprechen   wir   von   Kunst.   Fragen   wir   nach   ihrer   Existenz, fehlen uns die Worte. Stoßen wir mit dieser Erfahrung nicht auf ihr Wesen? Kunst,   so   Joseph   Beuys,   hat   ihren   Ursprung   im   Jenseits   und   manifestiert sich   im   Diesseits.   Kunst   ist   also   Form   gewordener   Geist.   Der   Mensch,   der als   Brücke   für   diese   Erfahrung   dient,   erlebt   eine   innere   Transformation.   Er erfährt    einerseits    seinen    eigenen    Ursprung    geistiger    Natur,    und    deren Unbegrenztheit. Andererseits   erfährt   er   seine   duale   Natur:   er   nimmt   sich   als Geist    und    Materie    gleichzeitig    wahr.    In    dieser    künstlerisch-mystischen Erfahrung sind die Grenzen aufgelöst. Kann   die Ausübung   von   Kunst   uns   an   unsere   schöpferische   Natur   erinnern oder   sie   sogar   erwecken?   Und   wenn   es   so   ist,   kann   diese   eingeborene Schöpferkraft   ein   Weg   für   mehr   Glück,   Harmonie   und   Gesundheit   sein? Könnte   die   Ausübung   unseres   kreativen   Potentials   eine   hoffnungsvollere Zukunft des Menschseins bedeuten?
Das    hier    präsentierte    Experiment        oder    wie    Kunst    zu    Bewusstseins- Erweiterung   beitragen   kann   beruht   auf   dem   tiefen   Bedürfnis,   Kunst   aus   der materiellen   Sicht   herauszuführen   und   in   eine   Dimension   der   Offenheit   zu positionieren,   wo   sie   unserer   Ansicht   nach   ihren   Ursprung   hat   und   erst dadurch ihre wichtigste Aufgabe erfüllen kann. In   der   Publikation,   die   zu   diesem   Anlass   erschienen   ist,   wird   eine   Auswahl der   Bilder   gezeigt,   die   während   unseres   Experiments   am   18.   Februar   2018 in    Berlin    entstanden    sind.    Das    Experiment    fand    mit    39    anonymen Teilnehmern   in   Stille   statt.   Die   Farbe   wurde   direkt   mit   den   Fingern   auf Papier, mit der ungeübten Hand und in grosser Langsamkeit aufgetragen. Am   Anfang    und    am    Ende    dieses    Malprozesses    wurden    die   Teilnehmer gefragt,    ihr    Selbstempfinden    für    sich    in    Worte    zu    fassen    und    auf    der Rückseite    des    Papierträgers    zu    schreiben.    Das    Bild,    der    Moment    des Malens, liegt zwischen den Erfahrungen und macht den Unterschied aus.
May Carro Cabaleiro oder wie Kunst zu Bewusstseins-Erweiterung beitragen kann eine partizipative Erfahrung Was ist Kunst? Was bedeutet Kunst? Wie können wir Kunst gebrauchen? Und was kann sie bewirken? In   der   Praxis   sprechen   wir   von   Kunst.   Fragen   wir   nach   ihrer   Existenz,   fehlen uns die Worte. Stoßen wir mit dieser Erfahrung nicht auf ihr Wesen? Kunst,   so   Joseph   Beuys,   hat   ihren   Ursprung   im   Jenseits   und   manifestiert   sich im   Diesseits.   Kunst   ist   also   Form   gewordener   Geist.   Der   Mensch,   der   als Brücke   für   diese   Erfahrung   dient,   erlebt   eine   innere   Transformation.   Er   erfährt einerseits      seinen      eigenen      Ursprung      geistiger      Natur,      und      deren Unbegrenztheit.   Andererseits   erfährt   er   seine   duale   Natur:   er   nimmt   sich   als Geist     und     Materie     gleichzeitig     wahr.     In     dieser     künstlerisch-mystischen Erfahrung sind die Grenzen aufgelöst. Kann   die   Ausübung   von   Kunst   uns   an   unsere   schöpferische   Natur   erinnern oder    sie    sogar    erwecken?    Und    wenn    es    so    ist,    kann    diese    eingeborene Schöpferkraft    ein    Weg    für    mehr    Glück,    Harmonie    und    Gesundheit    sein? Könnte    die    Ausübung    unseres    kreativen    Potentials    eine    hoffnungsvollere Zukunft des Menschseins bedeuten? Das    hier    präsentierte    Experiment        oder    wie    Kunst    zu    Bewusstseins- Erweiterung   beitragen   kann   beruht   auf   dem   tiefen   Bedürfnis,   Kunst   aus   der materiellen    Sicht    herauszuführen    und    in    eine    Dimension    der    Offenheit    zu positionieren,    wo    sie    unserer    Ansicht    nach    ihren    Ursprung    hat    und    erst dadurch ihre wichtigste Aufgabe erfüllen kann. In   der   Publikation,   die   zu   diesem Anlass   erschienen   ist,   wird   eine Auswahl   der Bilder   gezeigt,   die   während   unseres   Experiments   am   18.   Februar   2018   in Berlin   entstanden   sind.   Das   Experiment   fand   mit   39   anonymen   Teilnehmern   in Stille    statt.    Die    Farbe    wurde    direkt    mit    den    Fingern    auf    Papier,    mit    der ungeübten Hand und in grosser Langsamkeit aufgetragen. Am Anfang   und   am   Ende   dieses   Malprozesses   wurden   die Teilnehmer   gefragt, ihr   Selbstempfinden   für   sich   in   Worte   zu   fassen   und   auf   der   Rückseite   des Papierträgers   zu   schreiben.   Das   Bild,   der   Moment   des   Malens,   liegt   zwischen den Erfahrungen und macht den Unterschied aus.